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Dieses Thema hat 25 Antworten
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 Advance Wars by Web
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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

22.11.2014 14:49
Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Ich hatte ja schon lange vor, eine größere, besser spielbare Sachsenmap zu erstellen. Das Problem war nur immer, wenn ich den Maßstab vergrößerte, damit man nicht gleich so schnell aneinander gerät, muss man auch nach außen hin extrem weit laufen. Deswegen hab ich jetzt eine konvexe Darstellung entwickelt, also wie bei einer Weltkugel. In der Mitte – der Bereich 50 x 50 km zwischen den 3 Bezirksstädten – ist der Maßstab ca. 6 Felder pro 25 Kilometer. Im Bereich der Städte ringsum 5 Felder. Darum 4 Felder. Und ganz rechts außen, Prag, 3 Felder pro 25 Kilometer.

Da die Map jetzt größer ist, gibt es auch mehr Städte. Auch sind diesmal die Wälder absolut originalgetreu nachgebildet. Seen auch, aber keine Flüsse, mit Ausnahme der Elbe wieder einmal. Gebirge kommen noch!

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich mit den Autobahnen mache. Die machen die Map irgendwie immer so hässlich. Ich lasse sie wohl erst mal ohne, mache später noch eine Autobahn-Version.

Durch den großen Maßstab in der Mitte, gerät man dort nicht nur weniger aneinander – das Gebiet ist gleichzeitig weniger dicht mit Properties bepflastert als die Außengebiete. Auf diese Weise wird es attraktiver, auch um die Randgebiete zu kämpfen, und weniger attraktiv, in der Mitte aktiv zu sein (was natürlich früher oder später eh geschieht).

Da ich das Territorium noch nicht auf Thüringen erweitert hab (wo mit Erfurt dann eine 4-Player-Map entstünde), ist Leipzig im Moment noch massiv unterpowert, v.a. weil es an Städten in der Nähe fehlt. Ich werde versuchen, das noch auszugleichen, in dem ich, erstens, Halle relativ stark mache, und zweitens, Leipzig wohl gleich zwei Airports gebe (größere Flughafen als in DD, und das bringt zwar im early-Game wenig, könnte aber später interessant werden) sowie eine zusätzliche Basis, mit der durch mehr Infanterie im early-Game der Nachteil hoffentlich wett gemacht wird.

Im early-Game wären Vor- und Nachteile damit in etwa so:

Chemnitz: weniger Funds, mehr Basen
Leipzig: mehr Funds, mehr Basen
Dresden: mehr Funds, weniger Basen

Damit hätte Leipzig die besseren Startbedingungen, um auszugleichen dass weniger Properties in Eroberungsreichweite sind.

Im späteren Spielverlauf sind Stärken und Schwächen weiterhin ähnlich:
Chemnitz wird am ehesten in einen Zweifrontenkrieg verwickelt und hat weder Airports noch Häfen. Aber massig Basen und naheliegende Städte, die, wenn einmal erobert, wegen ihrer Gebirgslage nur schwer fallen.
Dresden hat einen Einheitenmix und kann mit seinem Hafen und Seeunits die Map praktisch zweiteilen (alles nordöstlich der Elbe ist für den Gegner schwer angreifbar). Mit den Seeunits kommt es auch recht dicht an Leipzig ran und hat ebenfalls die besten Chancen auf Prag. Properties gibt es ebenfalls reichlich. Hauptnachteil: Kaum Basen nahe des HQs. Weitere Basen zwar reichlich vorhanden, aber relativ abgelegen.
Leipzig hat einen größeren Abstand zu den anderen Städten und wird somit weniger schnell in Kampfhandlungen verwickelt (wohingegen DD und C sich in einem Kleinkrieg um die Freiberger Basis gegenseitig schwächen könnten). Basen und Flughäfen sind ziemlich reichlich vorhanden, die Eroberung eines Hafens im Bereich des Möglichen. Zur Kartenmitte hin bieten naheliegende Seen und Wälder etwas bessere Verteidigungsmöglichkeiten als Dresden und Chemnitz die haben. Nachteil bleiben weiterhin die eingeschränkten Expansionsmöglichkeiten und das relativ wenig bevölkerte Umland.

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

22.11.2014 14:52
#2 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Work in progress.

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Angefügte Bilder:
C65484.png  
Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

22.11.2014 15:17
#3 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Updates:

Flughafen Leipzig-Halle gehört zur Hälfte Halle, muss also teilweise erst erobert werden.

Bei Prag diesmal bewusst auf eine Basis verzichtet, Comtower neu hinzugefügt (wegen dem Fernsehturm; hätte zwar auch gern einen Comtower bei Dresden, aber das würde dann wohl zu stark). Mit Hafen (wenn auch vorerst weiterhin nur für Transportunits, oder aber ein unbewegliches Schlachtschiff) und Airport gerade für Chemnitz interessant, aber für Dresden halt eher eroberbar. Daher hab ich auf die Basis verzichtet, damit sich die Stadt nicht so leicht halten lässt, ein späterer Vorstoß von Chemnitz eher von Erfolg gekrönt ist.

Detail: Liberec/Reichenbach liegt direkt an der Pipeline. Piperunner wären dort also baubar und könnten die Map umkreisen (kann natürlich ausgestellt werden, falls das jemand unrealistisch findet).

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

22.11.2014 18:47
#4 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Weitere Updates:

Leipzig schien weiterhin stark unterpowered. Borna ist jetzt schneller erreichbar und wurde zu einer Basis
umfunktioniert, die, etwa vorgeschoben, sicherlich nützlich bei einem Angriff gegen Chemnitz ist. Riesa hat, als recht
große Stadt, neben dem Hafen nun noch eine City bekommen. Gera ist im Vergleich zur alten Map so vom Gebirge
umgeben, dass es vor allem für Leipzig einfach zugänglich ist (wenn auch weiter weg als von Chemnitz). Damit wird
hoffentlich erreicht, dass LE und C gleiche Chancen darauf haben (auf der alten Map hat fast immer Chemnitz es
erhalten). Eine weitere Basis ist in Bitterfeld dazu gekommen.
Da diese Stärkungen Leipzigs v.a. Chemnitz schwächen, hat Chemnitz im Gegenzug auf tschechischer Seite jetzt die
Optionen auf Cheb, Chomutov, und Most - letzteres eine Basis, die sicherlich im Kampf um Prag von Nutzen sein kann!

Evtl. folgen noch weitere Anpassungen in Südbrandenburg, um dort einen Konflikt zwischen DD und LE zu fördern, und
Ostthüringen, um LE ein paar Properties mehr zu geben.

Eigentlich sollte Gera aufgrund seiner Größe neben der Basis noch mindestens eine City erhalten. Davon sehe ich im
Moment noch ab, weil Gera wohl doch tendenziell eher von Chemnitz erobert wird.

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

29.11.2014 17:28
#5 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Insgesamt sind im Moment 4 Testspiele am laufen, zwei private und zwei öffentliche. Ich darf behaupten, dass die Map soweit sehr schön funktioniert: vieles entwickelt sich wie geplant, anderes lässt Raum für Kreativität.

Besonders gut gefällt mir vor allem, dass Gera im Moment eher LE zuzufallen scheint, während Dresden wiederum Ansprüche auf Most erhebt, und LE sich um die Eroberung von Cottbus bemüht. Da entstehen interessante, gut verteile Battlefields.

LE scheint auf keinen Fall mehr underpowered zu sein, was zumindest mein Eindruck in den Spielen ist, wo ich _nicht_ selbst LE spiele. Die anderen Games sind noch nicht ausreichend weit fortgeschritten. Evtl. wirkt LE im am aussagekräftigsten Spiel sogar schon etwas overpowered (was nicht unbedingt ein Problem sein muss, da DD und C ja auch eine Zweckallianz eingehen können, aber ich hätte es halt trotzdem gern ausgeglichen).

Im Gegensatz dazu wirkt vor allem DD sehr schwach, allerdings hat der Spieler zu Beginn auch irgendwie schwach gespielt... In letzter Zeit scheint DD auf jeden Fall heftig aufzuholen. C (was ich spiele) wirkte anfangs stark, hat im Moment aber doch ziemlich viel mit dem Zweifrontenkrieg zu tun.

Das Game geht aber gerade erst ins Midgame über, wenn überhaupt, und so ist noch längst nicht gesagt, dass LE tatsächlich am stärken und DD am schwächsten ist. Wie gesagt, DD holt in letzter Zeit extrem auf und erobert gerade Prag (mit Comtower). Und dass LE am Spielbeginn besonders stark sein soll, das _war ja gerade so geplant_, um das Minus an Properties auszugleichen. LE konnte besonders schnell expandieren, stößt aber nun auch an seiner Grenzen. CC und D haben noch reichlich Grau in ihrem Umfeld.
Chemnitz' Chancen hängen vor allem davon ab, ob sich zwischen DD und LE ein ernzunehmender Konflikt um Cottbus entwickelt, denn so würde deren Feuerkraft von C abgelenkt...

Interessant ist auch, dass LE noch VOR DD eine Seeunit gebaut hat, aber das hat wohl mit den zahlreichen Funds zu tun und dem lahmen Start von DD, der keine teuren Units zuließ.

Im Anhang der Screenshot vom aktuell am weitesten fortgeschrittenen Game.

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Angefügte Bilder:
screenshot-2.php.gif  
Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

02.12.2014 19:12
#6 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Geplantes Update, sobald aktuelle Spiele abgechlossen sind:

Chemnitz bekommt vermutlich eine Basis mehr, evtl. sogar schon zu Spielbeginn (dort wo jetzt die City ist). Zwar ist CH nicht
direkt underpowered, kommt aber um einen Zweifrontenkrieg kaum drumherum (während DD und LE den problemlos vermeiden
können). Insbesondere ist nämlich nicht nur Freiberg heiß umkämpft, sondern auch Gera, welches sehr viel schneller LE zufällt
als ich erwartet hatte (weil LE seine Infants mit Helis dahin karren kann). Ich hatte zudem nicht bedacht, dass CH zwar recht viele
Basen besitzt, aufgrund des Mangels an Airports aber trotzdem nicht sehr schnell expandieren kann. Klar gibt es TTPs, aber
wann immer man davon eins baut, kann man zur selben Zeit ja keine Infant bauen. Evtl. wäre auch eine Basis im Erzgebirge
empfehlenswert, da es für CH extrem schwierig ist, Units ins bzw. übers Gebirge zu schicken, wenn Most einmal von DD erobert
ist (was, wiederum aufgrund von Helis, eine recht häufige Strategie ist). Das ist vor allem dann schwierig, wenn Freiberg nicht CH
gehören sollte, und wenn CH zudem in Thüringen mit LE beschäftigt ist.

Außerdem war mir nicht aufgefallen, dass LE ja auch Pipe Runners bauen und nutzen kann. Da wäre es dann wiederum ganz
schön, wenn auch Chemnitz das könnte..., d.h. eine Basis an der Pipe hätte. Mal schauen, wie ich das regle.

Und schließlich soll es einen weiteren Comtower im Norden geben, um Kampfhandlungen zwischen DD und LE zu fördern. Er
sollte etwas näher an LE stehen, damit DD nicht so schnell sogar zwei bekommt. Mal schauen, wo genau.

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

03.12.2014 09:23
#7 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Die geplanten Veränderungen hab ich oben ja schon genannt (wobei die vor dem Hintergrund der 3 anderen Testgames sich noch ändern können), aber hier mal der neueste Zwischenstand des am weitesten fortgeschrittenenen Games. Da hat sich die Situation vollkommen umgekehrt:

Eigentlich ist die Lage nur für CH etwa gleich geblieben, welches weiterhin gut die Stellung hält, aber auch nicht vom Fleck kommt.
DD hingegen, von dem sagte ich ja letztens schon, dass es allmählich in die Gänge kommt, hat mittlerweile tatsächlich die Fürhung übernommen und eine Invasion auf LE begonnen. Das war u.a. wohl deshalb möglich, weil LE und CH in Südwestsachsen heftig kämpften und Funds verbraten haben, während DD relativ ungefährdet agieren konnte.
Gleichzeitig ist LE extrem zurückgefallen. Der Spieler konnte auch die Flughäfen kaum sinnvoll nutzen, obwohl er mit Eagle spielt. Die vielen Kreuzer auf der Elben bringen wohl auch nicht viel und wie schon gesagt, der Krieg im Südwesten kosteet extrem Funds.

Aufgrund der positiven Entwicklung von DD (und das, obwohl speziell dieser Spieler einen schlechten Start erwischt hatte, u.a. Freiberg verloren), bin ich der Meinung, dass dieses vorerst nicht weiter gestärkt werden muss. LE aber auch nicht, weil dieses anfangs schon arg überlegen war und der Spieler wohl einfach nicht viel draus gemacht hat. Aber CH werde ich aus zuvor schon genannten Gründen wohl etwas stärken müssen. Es sei denn, die anderen 3 Games zeigen da etwas anderes.

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Freakster Offline

Siebentklässler


Beiträge: 589

11.12.2014 20:42
#8 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

also jetzt mal meine Einschätzumg bisher...

leider habe ich ausversehen meine Gabe eingesetzt
Aber nichts destro trotz ist chemnitz sehr schwer zu spielen, da keine chance auf Flughafen oder Hafen
Man hat zwar viele Funds kann sich aber wenn bomber kommen kann man nur deffen. Auch hat man nichts wirkliches um eine SS zu attackieren.
Leider ist C ja lagebedingt im 2 Frontenkrieg, diplomatie hin oder her, das wird auf dieser Map nicht funktionieren ;)

Die map ist zwar realistisch, im early game hat c vllt nen kleinen Vorteil, bringt aber aufgrund der größe der map recht wenig.

vllt sollte man C einen Jäger als startbonus geben, ist vllt aber auch wieder zu viel, du solltest vllt den Flughafen in Großrückerswalde mit einbauen :)

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

12.12.2014 14:26
#9 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Klar, wie gesagt, die Probleme sind bekannt (vollkommen aufgeschmissen ist CH übrigens, wenn DD/LE mit Stealth kommen, weil es die ohne Hilfe nicht kontern kann) und sollen beim nächsten Update gelöst werden (was ich erst machen kann, wenn alle Spiele abgeschlossen sind).

Diplomatie ist natürlich schon eine Variante, aber mit großen Einschränkungen: Da LE und DD anfangs eh kaum miteinander zu tun haben (was ich ja zumindest etwas ändern will, indem irgendwo dort oben ein Comtower o.ä. hin soll), wird sich kaum einer davon überzeugen lassen, CH in Ruhe zu lassen. Im Mid/Late-Game sieht das etwas anders aus: sofern entweder LE oder DD die Map dominieren und der jeweils andere nicht zurückfallen will, kann derjenige eine Allianz mit CH eingehen – die CH aber maximal einen zweiten Platz sichert, und das ist das Problem.

Der Zweifrontenkrieg wird sich nicht vermeiden lassen (und das soll er ja eigentlich auch nicht: die bessere Option wäre es, DD und LE ebenfalls in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln). Und früher hatte CH mit dem Zweifrontenkrieg ja auch gar kein Problem (und selbst jetzt noch kann CH im Early Game gegenüber DD extrem Druck machen). Das Problem ist imo, dass Properties, die auf der alten, kleinen Map fast automatisch CH zufielen, jetzt eher NICHT CH zufallen. Das betrifft in erster Linie Gera: den Kampf um Gera hat früher fast immer CH gewonnen, aber jetzt gehört es praktisch sicher LE. Und DD holt sich fast immer Most, weswegen CH selbst dann, wenn es Freiberg erobert (was i.d.R. vorkommt) eine zusätzlich Front im Süden hat. Die Basis in Most macht echt extrem Probleme, weil dadurch das Erzgebirge nie sicher ist und wenn CH nicht selbst diese Basis besitzt, hat es auch keine Chance auf Prag.

Dass mit den SS sehe ich nicht als großes Problem, weil CH kaum Kontakt mit denen hat, aber mit Stealth schon eher (es sei denn, die werden gebannt).

Eine Möglichkeit wäre noch, CH von Spielbeginn an mit Prag auszustatten. Das zu halten, würde wohl trotzdem nicht so einfach, weil DD von Most aus mit Bodentruppen kommen könnte. Allerdings glaube ich, dass in diesem Fall DD noch größere Probleme hätte, das early Game zu überleben, als jetzt: Denn DD ist zwar im Late Game fast schon overpowered, aber im Early Game kurz vorm Abkratzen (bei LE genau umgekehrt, weswegen sich dessen Stärke auch nicht viel ändern darf).

Die Prag-Variante gefällt mir allerdings nicht so wirklich (neben den erwähnten neuen Problemen, die sie mit sich bringt). Ich würde lieber erstmal versuchen, die Variante ohne Hafen und Airport beizubehalten, und den Nachteil wettzumachen, indem einfach mehr Basen und Funds zur Verfügung stehen (und bei DD und LE hier und da vllt. eine Basis streciehn, damit die wertvoller werden). Und das zu erreichen, indem Gera und Most wieder leichter für CH erreichbar sind – womit CH etwas Ruhe in seine Fronten bringt.

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

12.12.2014 14:35
#10 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Aber wart's mal ab, die Kräfteverhältnisse werden sich wohl eh noch ändern. Im Moment erscheint LE absolut overpowered und DD underpowered. Aber das war in dem Public Game ganz genau so. Dann geschah das, was man jetzt auch sieht: DD holt auf. Und im Late-Mid-Game wurde es fast so stark wie LE und CH zusammen, während LE dann sogar noch als erstes dem Untergang entgegenlief. Klar, ein 1st Place ist für CH echt schwer (wenn nicht unmöglich, was ich ändern möchte), aber die Schwächsten sind sie auch nicht unbedingt...

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


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16.12.2014 15:59
#11 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Das Testspiel 2, mit Nebel, sowas von hinterfotzig vom Oli.

Nach Aufgabe vom Andi schien es im Zentrum ziemlich ausgeglichen zwischen DD und LE. Ich bin DD und hab die ganzen Randgebiete erobert, ziehe also meine Truppen nach Chemnitz, um Andis ehemalige Properties zu holen. Nach einigen Runden Zweikampf steht Oli plötzlich SIMULTAN mit je einer Infantrie in Cottbus, Bautzen, Görlitz und Liberec!! Und weit und breit keine Units von mir, um die zu stoppen. Hatte sich im Nebel und mit T-Helis angeschlichen, das vermulich lang vorbereitet und dann simultan meine ganze Produktion lahmgelegt. Und DD hat ja sonst kaum Basen!

Ist aber cool zu sehen, dass diese äußeren Gebiete - zumindest beim Spiel mit Nebel - doch ganz gut ins Spiel eingebracht werden können. Auch deswegen finde ich die Pipe Runner gut und werde in der nächsten Map-Version auch CH die Möglichkeit auf Pipe Runner geben, weil auch das die Außengebiete stärker ins Spiel bringt.

Und Oli zeigt, dass LE wohl nicht unbedingt schwächer als DD ist. Also müsste tatsächlich nur CH gestärkt werden: Bessere Chancen auf Gera und Most, und aus letzterem resultierend auch bessere Chancen auf Prag (und damit einen Flughafen). Falls CH damit zu stark wird, ist das nicht unbedingt schlimm, da sich LE und DD ja immer noch verbünden können bzw. anfangs kaum Kampfkontakte haben.

Ich hätte auch wirklich gern Straßen auf der Map, damit Fernunits wie Rockets auch offensiv stärker ins Spiel kommen. Aber ich weiß noch nicht, wie ich das lösen soll...

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Freakster Offline

Siebentklässler


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16.12.2014 17:43
#12 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

hmm also wenn Gera Ch nicht zufällt, wird es verdammt schwer für ch....
naja mal gucken was in den nächsten Zügen so rauskommt

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Mussakku ma Laden Offline

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16.12.2014 18:49
#13 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Das lässt sich von Freiberg aber genau so sagen. Nur konzentrieren sich die meisten Chemnitzer Spieler zuerst auf Freiberg. Und Richtung Westen gehen sie auch nicht direkt auf Gera, sondern erobern erst die Basen im Vogtland. Mit einer anderen Strategie dürfte eine Eroberung von Gera also durchaus möglich sein. Die andere Strategie scheitert zugegeben daran, dass CH zwar Infants bauen kann, die aber nicht so schnell über weite Strecken transportieren kann wie DD und LE (die mit Helis Most bzw. Gera erreichen können, und die näheren Basen erstmal ignorieren). Deswegen soll die Start-City von CH durch eine weitere Basis ersetzt werden.
Eigentlich finde ich Gera weniger wichtig als Freiberg, weil es im Westen auch andere Basen gibt – andererseits geht von Freiberg deswegen kaum eine Bedrohung aus, weil DD im early Game schwach ist, und so hast du, was das early Game angeht, schon recht, da ist ein Leipziger Gera extrem nervig. Ich werde wohl einen der Hügel östlich der Stadt entfernen, damit Chemnitz besseren Zugriff darauf hat, und LE sich nicht mehr ganz so einfach mit Fernunits dort verschanzen kann. Außerdem ist Gera für LE eh nicht mehr so wichtig wie auf der alten Map, weil mittlerweile auch Borna zu einer Basis geworden ist.
Zusätzlich dazu, dass Gera für CH schneller erreichbar sein soll, ist geplant, dass voraussichtlich Hof zu einer Basis umgebaut und an die Pipe verschoben wird, damit Chemnitz auch endlich Pipe Runner bauen kann. Da CH außerdem, wie schon erwähnt, ja eine dritte Startbasis bekommen soll, wird im Gegenzug eine Basis im Westen verschwinden, vermutlich die in Plauen. Selbst jetzt hat es die eigentlich selten gebraucht. Eine Alternative zur dritten Startbasis, falls CH dadurch ZU stark werden sollte, wäre übrigens die Option, 2 Startbasen beizubehalten, aber eine dritte direkt mit dem ersten Move erreichbar zu machen. CH hat schließlich eh den First Turn Advantage.
So viel zum Westen. Im Osten sind ebenfalls Veränderungen notwendig: Und zwar wird Freiberg ein Feld nach rechts verschoben, damit DD trotz seiner Schwäche im early Game eine Chance darauf hat (auch weil DD wohl leicht gestärkt werden muss, da gleich noch folgende Veränderungen zu CHs Gunsten vor allem LE schwächen könnten). Ich glaube nicht, dass CH durch ein Dresdner Freiberg großartig in den Nachteil gerät, weil, a) es ja eh eine Basis mehr an anderer Stelle bekommt, und b) sich Angriffe aus Freiberg vom Chemnitzer Kernland aus sicher genau so leicht abwehren lassen wie Angriffe aus dem Dresdner Kernland mit der Basis in Freiberg. Ein Freiberg in Dresdner Hand könnte als gerade für etwas mehr Ruhe zwischen beiden Städten sorgen. Darüber hinaus steht DD damit gegen LE besser da, weil es sonst nur eine einzige Basis nahe der Front hätte (wie man in meinem anderen Game gegen Olli gerade sieht).
Und dann sollte es ja CH leichter fallen, Most zu erobern. Zu diesem Zweck wird ein zusätzlicher, für Fahrzeuge nutzbarer Weg durchs Gebirge geschaffen, und ggf. auch noch ein paar Bäume entfernt. Damit würde es CH etwa viel leichter fallen, Rockets im Erzgebirge zu verstecken. Und wenn CH einmal Most hat (was ja immer so geplant war, ich war selbst überrascht, dass es in der Mehrzahl der Fälle an DD fällt), dann hat CH auch eine ECHT gute Chance auf Prag, weil es im Gegensatz zu DD Landunits auf einfache Weise dorthin bekommt. Und damit wäre das Flughafen-Problem gelöst, und wenn man etwa Stealth zu Lab-Units macht, könnte man Chemnitz so sogar noch einen weiteren Vorteil verschaffen.
Das alles macht CH zwar deutlich stärker, vielleicht sogar zur im Mid-Game stärksten Macht (um den Zweifrontenkriegsnachteil auszugleichen), löst allerdings noch nicht das Problem, dass das Game damit in eine Art CH vs. LE u. DD resultiert, während DD und LE fast keinen Kontakt haben. Um da für mehr Konflikte zu sorgen, sind noch einige Anpassungen im Norden notwendig, die ich benennen werde, wenn die Spiele abgeschlossen sind (da erst jetzt einige LE vs. DD Fights am Laufen sind).

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Freakster Offline

Siebentklässler


Beiträge: 589

16.12.2014 20:23
#14 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

klingt schonmal sehr gut,
vllt könnte man ja auch plauen als Labor umbauen, denn sollte CH , Prag nicht zufallen hat man keine Chance einen Steahth zu killen.
Oder gleih einen Flughafenin Plauen, der ist dezentral, aber CH könnte sich besser verteidigen

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Mussakku ma Laden Offline

Zehntklässler


Beiträge: 2.444

19.12.2014 12:26
#15 RE: Projekt: Konvexe Sachsenmap Antworten

Na ja, aber ein Lab allein bringt ja noch nix, wenn man keinen Flughafen dazu hat... So richtig ultra sind die Stealth übrigens auch doch nicht, weil sie getarnt mit ihrem Treibstoff kaum bis CH kommen. Bisher wurde die Stealth-Strategie auch nur in einem einzigen Game gefahren, obwohl DD auch anderswo dominant war. Ich würde CH schon erstmal gern ohne Flughafen lassen und somit den Realismus beibehalten.

Die letzten Entwicklungen auf den noch laufenden Games zeigen, dass LE gegenüber DD vllt. doch etwas überlegen ist. Da vor allem DD darunter leiden würde, wenn CH einen schnelleren Zugang zu Most und damit auch eine größere Chance auf Prag hätte, (wohingegen der Verlust von Gera für LE weniger ins Gewicht fällt; kaum mit Funds verbunden ist, sondern nur beim Angriff auf CH wichtig), sollte LE ggf. leicht abgeschwächt werden (also zusätzlich zur Gera-Sache). Vermutlich wird eine der beiden Basen in Halle zu einer City umgewandelt (LE braucht eh nicht 4 Basen so nahe beieinander). Und evtl. bekommt Riesa einen Basis östlich der Elbe. Dann hätte DD (oder wahlweise auch LE) einen Vorposten, wenn es um diese beiden Städte geht (denn, auch ein Grund warum die sich bisher auf CH stürzten: die KONNTEN ja kaum miteinander kämpfen, außer mit Flug- und Seeunits).
Nun muss ich nochmal schauen, ob es irgendeinen Funkturm oder so in Südbrandenburg gibt...

Straßen wären schon cool... Kann ich aber nciht einfügen, ohne die akkurate Topografie zu zerstören. Aber vermutlich mache ich demnächst dann wirklich mal einen Sachsen+Thüringen-Map (ob die wieder konvex wird, weiß noch nicht), und die plane ich (auch damit nicht die Hälfte der Map fast identisch mit der Sachsen-Map ist) nicht primär topografisch, sondern verkehrstechnisch: Also von Beginn an Straßen, evtl. auch zusätzliche Wasserwege.

Edit: IDEE!! Airport in Karlsbad!? Der ist zwar relativ klein, aber immer noch größer als alle Flugplätze, die es in Sachsen sonst so gäbe... Auch die Lage ist gut: würde Action in den Teil der Map bringen, wäre aber auch für CH nicht ZU schnell erreichbar. D.h. Chemnitz würde frühesten im Mid-Game zur Luftmacht werden, was realistisch klingt.

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